Die Methode!
Nachdem durch eine Analyse der Netzwerkdokumentation die Struktur des IT-Systems vorliegt, sind die an den zu überwachenden Geschäftsprozessen beteiligten Systemkomponenten, Hardware (Festplatten, Prozessorlüfter,Server-Netzteile, ...) Software-Dienste und Anwendungen (Mail-Server, File-Server, Virenscanner,…) erkennbar. Die für das Konzept NIT-Managed-Services erforderliche Zustandsüberwachung erfolgt durch Plugins, die auf die zu überwachenden Systemkomponenten oder Software-Dienste verteilt sind.
Plugins sind Software-Programme, deren Aufgabe darin besteht, den Zustand einer System-Komponente im zu überwachenden System zu ermitteln. Beispielsweise ist es erforderlich,die freie Kapazität der Systemfestplatte zu ermitteln. Das hiermit beauftragte Plugin führt eine direkte Abfrage der freien Kapazität der Festplatte aus und sendet das Ergebnis an die Management-Konsole weiter.
Unterteilen kann man Plugins in zwei verschiedene Kategorien:
Plugins, die direkt in das zu überwachende System eingebunden werden: Diese Plugins sind in der Regel kleine Scripte (VBS, WSH, Power Shell, Perl, Pyhton, ...) oder ausführbare Programme (executable). Gestartet werden sie direkt auf dem zu überwachenden System. Das Ergebnis der Messung oder Zustandsüberwachung melden sie an die Management-Konsole.
Plugins, die über das Kundennetzwerk Zustandsüberwachungen durchführen. Durch standardisierte Netzwerk-Management-Protokolle (SNMP, WMI, syslog, ...) lassen sich in einem Netzwerk andere Netzwerkteilnehmer auf deren Zustand hin überprüfen. Es ist somit keine Installation einer Überwachungssoftware auf dem zu überwachenden System erforderlich. Die Messwerterfassung läuft im zu überwachenden Netzwerk ab.
Um eine Zustandsüberwachung über Netzwerk-Management-Protokolle durchzuführen, bietet es sich an, einen NIT-Managed-Server im zu überwachenden Netzwerk einzusetzen. Somit entfällt ein Eingriff in Form einer Softwareinstallation auf den Systemen. Dadurch werden diese Systeme nicht durch weitere Dienste belastet. Der NIT-Managed-Server koordiniert die auszuführenden Tests und kann von anderen Systemen, die lokale Plugins ausführen, Messdaten entgegennehmen. Die so erfassten Daten werden dann gebündelt an die Management-Konsole übertragen.
