Moderne Hypervisor-Technologie

Die Collax Virtualisierung basiert auf dem KVM Hypervisor, der für eine optimale Ausnutzung der Hardware-Ressourcen sorgt. Speziell die Virtualisierungsfunktionen moderner Hardware werden konsequent ausgenutzt und so wird die maximale Performance erreicht.
Der Hypervisor ermöglicht den gleichzeitigen Betrieb von unterschiedlichen Betriebssystemen (mit x86-Architektur) auf einer Hardware. Dabei isoliert er die einzelnen virtuellen Gäste, so dass es zu keinen gegenseitigen Beeinflussungen kommen kann. Die Kommunikation findet wie bisher über das virtuelle Netzwerk statt.

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Zentrales Management aller virtuellen Gäste

Über das zentrale Management lassen sich alle virtuellen Gäste steuern und überwachen. Die Administration erfolgt dabei über einen Web-Account, d.h. sie kann von jedem Browser aus durchgeführt werden. So können unabhängig vom verwendeten Betriebssystem und unabhängig vom Standort , je nach zugeteilten Rechten, die Server verwaltet werden.

Assistent für virtuelle Server

Neue virtuelle Server können mit Hilfe eines Schritt-für-Schritt-Assistenten schnell und flexibel eingerichtet werden. So stehen innerhalb weniger Minuten komplette Server für den Betrieb bereit.

Direkter Konsolezugriff

Auf jeden Server kann ohne Installation eines Programms oder Treibers sofort oder während des Betriebs auf die Konsole der virtuellen Gäste zugegriffen werden. Hierzu kann ein Web-Browser benutzt werden. Durch einen Klick in der Administrationsoberfläche öffnet sich ein neues Fenster mit einem Java-Applet und die Konsole des virtuellen Servers kann nun über die Tastatur oder mit der Maus bedient werden. Zudem besteht die Möglichkeit die Konsole über ein VNC-Client-Programm zu bedienen. Es besteht die Möglichkeit die Zugriffsrechte entsprechend einzuschränken.

Höchste Performance durch Paravirtualisierung

Bei der Paravirtualisierung greift ein Gastsystem nicht auf eine vom Host simulierte Hardware zu, sondern spricht direkt mit der Virtualisierungsschicht. Die direkte Kommunikation erlaubt es, die Hardware dynamisch in die für den Betrieb der Gastsysteme benötigten Ressourcen aufzuteilen. Für den paravirtualisierten Betrieb von Windows stehen entsprechende Treiber zur Verfügung.


Migrationswerkzeug

Eine vermeintliche Hürde bei der Virtualisierung ist die Frage, wie bekommt man einen bestehenden, auf eigener Hardware installierten Server in eine virtuelle Umgebung. Neben der Möglichkeit noch mal bei Null anzufangen – den Server virtuell neu zu installieren und danach alle Daten zu migrieren – kann der Server mit Hilfe des Collax Migration Tools komplett in einem Zug virtualisiert werden.

Freie Wahl des Image-Typs

Für größtmögliche Flexibilität stehen unterschiedliche Typen zur Image-Verwaltung zur Verfügung. Als Image bezeichnet man den gesamten virtuellen Gast, wie er vom Virtualisierungs-Host gesehen wird. Um jeder Aufgabenstellungen gerecht zu werden, können virtuelle Gäste ein eigenes logisches Volumen benutzen, komplett in einer Datei abgelegt werden oder eine komplette Festplatte exklusiv bekommen. Zur vollen Nutzung der Werkzeuge der Festplattenverwaltung (LVM) und kurzen Zugriffszeiten empfiehlt sich die Verwendung eines logischen Volumens.
Ist es erforderlich komplette Images auch außerhalb des Collax Virtualization Hosts einfach zu verwalten, kann der virtuelle Gast als File-Image eingerichtet werden. Er wird damit in einer einzigen Datei zusammengefasst.


Templates und Clone-Images für Turbo-Deployment

Häufig besteht die Anforderung einen Server sehr schnell zu installieren und Platz sparend abzulegen. Gerade bei der Evaluation neuer Produkte oder Tests eines bestehenden Servers auf die Zulänglichkeit für neue Anforderungen ist eine schnelle Installationsmöglichkeit hoch erwünscht. Server die wiederholt installiert werden sollen, können als Template definiert werden. Anhand dieses Templates kann ohne weiteren Einrichtungsaufwand ein Clone-Image gestartet werden. Das Clone-Image benötigt auf der Festplatte nur Kapazität für Änderungen zum zugrunde liegenden Template. Von einem Template können beliebig viele Clone-Images erstellt werden.

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Statistiken

Für die Verwaltung und Überwachung der virtuellen Server und des Collax Virtualization Hosts stehen umfangreiche Auswertungsmöglichkeiten bereit. Durch die Konsolidierung mehrerer Server ist es notwendig früh zu erkennen, wo es Engpässe gibt und wie reagiert werden kann. Jeder Aspekt, sei es Prozessorauslastung, Speicherbedarf, Festplattenkapazität und -durchsatz oder Netzwerkverkehr kann überprüft und verglichen werden.